Einblicke in den Chiemgauhof Locking
Einblicke in den Chiemgauhof Locking
Einblicke in den Chiemgauhof Locking
Einblicke in den Chiemgauhof Locking
Einblicke in den Chiemgauhof Locking

Unsere Projekte

für den Naturschutz

Der Name „Locking“ stammt vom bayerischen Wort „Lacke“ für „Wasser“ ab. Im Chiemgau wird daraus dann umgangssprachlich ein „Lock“. So steht schon im Namen, was für unseren Hof seit Jeher bedeutend ist: das Wasser. Selbst Historiker vermuten, dass schon die Kelten aus den vielen unterirdischen Quellen bei uns in Locking Wasser geschöpft haben. Bis heute besteht unsere Landwirtschaft aus saftigen Äckern und Wiesen als Futterquelle für unsere Tiere sowie aus Wald, Moor und unserem wasserreichen Bach, der Murn.

Um die Qualität dieses umfassenden Ökosystems zu erhalten, verbinden wir auf unserem Chiemgauhof Locking die verantwortungsvolle Tierhaltung zum Wohl der Tiere mit einem nachhaltigen Naturschutz von Gewässer, Wald und Boden. Als anerkannter Demonstrationsbetrieb für Gewässer-, Boden- und Klimaschutz des Amts für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten AELF, unterstützen wir seit Juni 2017 aktiv den Aufbau eines Demonstrationsnetzwerkes zum Gewässerschutz in Bayern. Jeder, der unsere Projekte für eine nachhaltige und ressourcenschonende Landwirtschaft kennenlernen möchte, ist bei uns herzlich willkommen.

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Unsere Gewässer

Renaturierung und Gewässerschutz

Unseren einst zugeschütteten Landschaftsweiher haben wir an seinem Ursprungsort wieder ausgegraben. Nach 40 Jahren ist er nun wieder zu einem Zuhause für Frösche und Wildenten geworden.

Auch aus unserem Bach, der Murn, haben wir wieder ein lebendiges Gewässer und einen Lebensraum gemacht. Hierfür wurden der Bachlauf und die Biotope entlang unserer Landwirtschaft in den letzten Jahren ausgeweitet. Schritt für Schritt haben wir den Uferrand abgeflacht und an ausgewählten Stellen Steine, Stämme und Wurzelstöcke verbaut. In diesen Bereichen staut sich das Wasser jetzt langsamer. Fische, die zum Laichen stille Gewässer bevorzugen, finden hier nun optimale Voraussetzungen.

Ein weiteres Biotop nur 250 Meter von unserem Hof entfernt, zwischen Acker und Wiese, sorgt als so genannter „Himmelsteich“ für eine artenreiche Flora – an einem Ort, an dem früher keine Pflanzen wachsen konnten.

Unser Wald

optimales CO2-System

Das meiste CO2 speichert der Wald. Durch die waldschonende Einzelstammentnahme und eine ökologische Waldnutzung schaffen wir bewusst optimale Voraussetzungen dafür, dass unser Wald so viel CO2 wie möglich binden und somit seine ökologischen Fähigkeiten optimal erfüllen kann. Dabei achten wir darauf, dass junge Pflanzen mehr und ausreichend Licht zum Wachsen bekommen. Ressourcenschonend nutzen wir zudem das Holz aus unserem Wald als Bau- und Brennholz für den Eigenbedarf.

Unser Boden

lebendige Grundlage

Um die Fruchtbarkeit unseres Bodens nachhaltig zu gewährleisten, bearbeiten wir unseren Boden zu 100 Prozent biologisch, ressourcenschonend und reduziert mit einem Schälpflug. Dadurch wachsen unsere Feldfrüchte auf einem sehr nährstoffreichen Boden sowie ganz natürlich ohne Zugabe chemisch-synthetischer Dünge- und Spritzmittel. Für unsere Tiere produzieren wir so rein natürliches Futter als wichtigen Baustein der artgerechten Tierhaltung und der Fleischqualität.

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